Donnerstag, 25. Mai 2017

Rally Croatia 2017 Day 4

"Wenns regnet, dann staubts nicht." Das ist aber auch schon das einzig Positive dran. Oder wie ein anderer Teilnehmer sagte: wenn es regnet, dann ist es griffiger und nicht so rutschig - ein Märchen, wie es sich herausstellte!

Heute war der längste Tag bei der Croatia Rally 2017 in Dalmatien. 385km mussten die Teilnehmer in Angriff nehmen, und die hatten es in sich. Gestartet wurde um 6 Uhr morgens. Die besten 10 des Vortages zuerst, danach die restlichen Teilnehmer, beginnend mit dem Letztplatzierten. Martin konnte sich mit dem 7. Platz einen Startplatz ganz vorne sichern, somit musste zumindest Niemand überholt werden!

Die ersten Kilometer zum Start der ersten Sonderprüfung (Anm.: Es wurden drei Liasions mit zwei dazwischen liegenden Sonderprüfungen gefahren) waren schon gefährlich, weil der Dauerregen in der Nacht den sonst so harten Boden schön schmierig werden lies. Auch die erste SP war mit großen Schlammlöchern, schön gefüllt, übersät, und der eine oder andere Teilnehmer bekam unfreiwillig eine Schlammkur verpasst.
Danach ging es, wie schon gestern erwähnt, über den Mali Alan. Ein Naturschutzgebiet mit einer schönen Schotterstrecke, landschaftlich sehr schön. Die Fallwinde in dem Gebirge waren allerdings weniger schön; da musste man das Bike schon richtig fest im Griff haben, um nicht über die Klippen geweht zu werden.

Bei der darauf folgenden zweiten SP waren die Kräfte wohl noch zu massiv vorhanden: Gleich zu Beginn waren bei einer Linkskurve sehr viele Bremsspuren, die geradeaus im Abhang endeten. Auch Sepp Hetzenauer hat dort sein Bike "geparkt" und sich dabei die eh schon lädierte Schulter nochmal so richtig angeknackst; Aber Tiroler kennen keinen Schmerz! Und so ist Sepp trotz starker Schmerzen die Tageswertung fertiggefahren!

Auch Martin hatte in der SP wohl zuviel Kampfgeist: Auf einem Hohlweg ging das Vorderrad weg, und ein Salto war unausweichlich. Das Bike wurde an der Lenkeraufhängung schwer beschädigt, konnte aber von Ihm vor Ort soweit repariert werden, dass auch er den tag positiv "in time" abschliessen konnte! Das konnte nichtmal der Riesen-Hirtenhund verhindern; auch wenn er es versucht hatte und gerne an den Motorradstiefeln geknabbert hätte.

Im Fahrerlager angekommen, konnte Günter Knopper das Bike gleich komplett durchchecken und wieder herstellen; mit den neuen Reifen für Morgen wird die Rally in die letzte Etappe geführt!
Wir wünschen allen Teilnehmern ein sicheres Ankommen und freuen uns schon auf die Abschlußfeier Morgen Freitag Abend!



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